Nach der OP
Versagen
Bei Auftreten unvorhergesehener medizinischer Probleme kann das Band chirurgisch entfernt werde, z.B. wenn die Gewichtsabnahme zu gering ist oder sich der Patient an die neuen Eßgewohnheiten nicht gewöhnen kann. Der Magen nimmt wieder seine ursprüngliche Form an. Auch der Verdauungstrakt arbeitet meist wieder normal. Das heißt aber auch, daß der Patient wieder an Gewicht zunimmt, insbesondere, wenn er zu alten Eßgewohnheiten und Lebensstil zurückkehrt
Die ersten Tage nach der Operation
Flüssigkeit passiert den reduzierten Magen rasch, deshalb verzögert sich das Sättigungsgefühl. Vorsicht beim Essen: Zu große Brocken und zu viel Nahrung insgesamt können die verengte Öffnung verstopfen, was zu Erbrechen führen würde. Kauen Sie jeden Bissen sorgfältig und nehmen Sie drei kleine Mahlzeiten am Tag zu sich. Achten Sie darauf, daß jede Mahlzeit genügend
Risiken
Eine Operation ist ein Eingriff in den menschlichen Körper. Als Folge können Komplikationen auftreten. In seltenen Fällen kann ein Patient auch sterben. Stark übergewichtige Patienten haben ein höheres Risiko. Dies gilt für den chirurgischen Eingrif um das schwedische Magenband einzusetzen. Auch beim Tragen können bestimmte Komplikationen auftreten, z.B. kann das Band verrutschen.
Komplikationen allgemeiner Art können bei jeder Bauchoperation auftreten, auch beim Einsetzen des schwedischen Magenbandes: Lungeninfektionen, Milz- oder Leberschäden, Lungenprobleme, Thrombose und Wundheilungsstörungen. Spezielle Komplikationen in Verbindung mit dem schwedischen Magenband sind Magenperforation während der Operation, Durchrutschen des Magens durch das Band und Magenüberdehnung. Die Überdehnung entsteht, wenn der Patient immer wieder versucht mehr zu essen, als der reduzierte Magen aufnehmen kann. Die übermäßige Nahrungszufuhr dehnt den Magen. Dadurch kann er kippen und die Öffnung blockieren. In ganz seltenen Fällen „wandert“ das Band in den Magen. Die Komplikationen lassen sich normalerweise problemlos korrigieren.
Ernährung
Chirurg und/oder Ernährungsberater beraten Sie, wie Sie künftig essen sollen und machen Sie mit dem veränderten Lebensstil und den neuen Eßgewohnheiten vertraut. Es ist außerordentlich wichtig, daß Sie sich nach der Operation genau an diese Anweisungen für Essen und Trinken halten.
Besonders in den ersten Wochen ist es wichtig, den “kleinen” Magen über dem Band nicht unnötig zu dehnen, denn die neue Magenstruktur muß sich erst an die veränderte Situation anpassen. Der Anpassungsprozeß dauert rund einen Monat.




