Magenreflux-Chirurgie im GastricCenter Stuttgart

Magenreflux Sodbrennen FundoplikatioMagenreflux (Sodbrennen) – Krankheit
Die Rückfluss- oder Refluxkrankheit ist überaus häufig und tritt sogar schon bei Kindern auf: Fast jeder Mensch kennt die brennenden, oft ausstrahlenden Schmerzen hinter dem Brustbein, und bei 5-10% der Bevölkerung ist die Erkrankung chronisch über Jahre lang vorhanden!

Sodbrennen als Beschwerde, z. B. bei Stress oder nach einer schweren Mahlzeit, kennen über 50% aller Menschen. Diese zurückfließende Säure führt bei 10% der Betroffenen zu einer chronischen Entzündung der Speiseröhren-Schleimhaut.

Durch diese chronische Entzündung besteht die Möglichkeit, dass gelegentlich ein Geschwür entsteht und manchmal auch zu Blutungen führen kann. In diesem Fall sind dann auch Vernarbungen möglich, sogenannte Strikturen. Diese engen die Speiseröhre ein und führen zu Schluckbeschwerden.

Wirkt der aggressive Magensaft Jahre lang auf die zarten Schleimhautzellen der Speiseröhre ein, werden sie vom Körper oft gegen weniger empfindliche Magenzellen ausgetauscht. Diese natürliche Anpassungsreaktion wird – wie auch die Entzündung vom Arzt bei einer Speiseröhren-Spiegelung entdeckt. Diese Veränderung tritt bei rund 15% aller chronisch Refluxkranken auf und heißt “Barett-Schleimhaut”.

Ein Magenreflux kann noch weitere Folgen haben:
Und zwar dann, wenn Flüssigkeit aus dem Magen den Kehlkopf und Rachen erreicht. Folgen sind u. a. chronische Heiserkeit oder Schäden an den Zähnen (Karies, Zahnfäule).
Schlimmer wird es, wenn der Magensaft die Luftröhre und tiefer liegende Atemwege erreicht. Dann kommt es zu Bronchitis und kann bei länger andauerndem Magenreflux zu asthma-ähnlichen Erkrankungen oder bei Kindern häufig zu Asthma führen.

Ein Risiko auf Speiseröhrenkrebs besteht fast nur, wenn die Barrett-Schleimhaut bereits vorhanden war. Er gehört zu den seltenen Krebsarten (Neuerkrankungen: 2.000 geschätzte Fälle pro Jahr insgesamt).

Standardtherapie:
Die Hemmung der Säurebildung oder die Säureneutralisation mit Antazida wirken dem Sodbrennen entgegen. Auch die säurebedingte Entzündung der Speiseröhre verschwindet, solange Medikamente eingenommen werden. Die Medikamente können nicht den Rückfluss selbst verhindern oder heilen, also nicht die unzureichende Verschlussfunktion der Speiseröhre beheben. Da der Rückfluss von Magensaft – auch wenn er nur wenig Säure enthält – weiterhin stattfindet, gelangt immer noch Magensaft in Speiseröhre, Rachen, Mund oder Atemwege. Und damit auch andere gefährliche Inhaltsstoffe (z. B. Gallensaft oder Nahrungsbestandteile).
Nur so ist zu verstehen, dass bei etwa einem von 10 Patienten eine Barrett-Schleimhaut auftritt, obwohl er ausreichend Medikamente zur Säureblockade nimmt und kein Sodbrennen verspürt.

Die Refluxkrankheit ist eine chronische, oft lebenslange Erkrankung. Medikamente, die die Säurebildung oder Säureausschüttung im Magen blockieren, müssen deshalb viele Jahre oder lebenslänglich eingenommen werden.

Nebenwirkungen durch die langzeitige Einnahme der Magensäuremedikamente (PPI):
So bildet sich die Schleimhaut des Magens zurück (“Aplasie”), Infektionen häufen sich (da Bakterien killende Säure fehlt), oder es könnte die Entwicklung von Speiseröhrenkrebs gefördert werden (bei fehlender Säure entstehen krebserzeugende Stickstoffverbindungen im Magen).

==> Medikamente alleine lösen nicht alle Refluxprobleme

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